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atelier  

Eine Email freut uns immer:
buntehunde_berlin@gmx.de


Zwei Großmeister des Aquarells, zwei Arbeiten von Emil Nolde und Egon Schiele: 

Nolde_1

Nolde 2


schiele

Gut, Egon Schiele hat auch seine Ölfarben aquarellig behandelt, also lasierend, aber wir wollen hier ja nicht kleinlich sein.


Und eine Aquarell von Goethe, das Heidelberger Schloss. Goethe war kein Maler, aber hat Zeichnen als Methode der Erkenntnisgewinnung und Einfühlung eingesetzt.

goethe

Wolkenwald.

Freie Landschaft. Malerei.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit freier Landschaftsmalerei. Landschaften sind die große Metapher unserer Sehnüchte, Träume und Vorstellungen. Ausgangspunkt kann ein Motiv aus der Erinnerung sein, ein Foto oder eine phantastische Landschaft. 

Nach einer groben Skizze fangen wir direkt mit Farbe an zu arbeiten. Ich schlage Aquarellfarbe vor, die brilliante und vielfältige Möglichkeiten mit sich bringt. Wir können verschiedene grundlegende Techniken anschauen, Lasuren, Nass in Nass oder mit befeuchtetem Papier arbeiten. Besonders spannend am Aquarell ist, dass es vergnügliche Farbstrukturen vorschlägt, da läuft etwas ineinaner und sieht prachtvoll aus, aber hat soeben den eigentlichen Plan unterwandert. Also: reagieren, interagieren und spielen. Sich der Farbe überlassen, aber letztlich nicht das Ziel aus den Augen verlieren. Das ist das fantastische Spiel. Man kann durchaus extrem kontrollierte Aquarelle machen, oder es richtig 'krachen lassen' und der Farbe und dem Pinsel die Führung überlassen. Das ist einer der Momente, in denen man Sehen lernt. Es geschieht etwas auf dem Blatt – und man lässt es stehen oder tupft es schnell weg. Oder man wirft das Blatt weg und macht ein Neues.

Wenn jemand mit Acryl malen möchte, also eher pastos und deckend: Auch gut. Ich würde in diesem Workshop gern das transparente, lasierende, rasche und flüchtige in den Vordergrund schieben, aber der Kern der zwei Tage ist die farbliche und kompositorische Formulierung einer Landschaft.


Am ersten Tag werde ich zur Einführung einen kurzen Bildervortrag halten. Dann springen wir mitten hinein, und werden zur Lockerung ein paar schnelle Blätter machen, Pinsel, Papier und Farben ausprobieren. Keine Angst vor dem weißen Blatt! Respekt, ja, aber keine Angst.

Am Tag zwei können wir je nach Lust und Arbeitsgeschwindigkeit ein oder zwei Blätter feiner ausarbeiten.

Ich gebe dabei Hilfestellungen technischer Art, gebe Tipps zu Komposition und Farbgebung.

Auch zu Motiven kann ich durchaus Vorschläge machen – aber ob es im Bild letzlich eine dunkle Schlucht bei Gewitter, ein Sonnenstrand oder der Alexanderplatz wird, ist ihre Sache.

Die Landschaft kommt aus ihnen, ich kann lediglich dabei helfen, sie aufs Papier zu bekommen.




Kleine Sammlung von möglichen Bildern:

winter_usovaby Irina Usova

see_usova
by Irina Usova

Bus

Johann_Pickl
by Johann Pickl


Anmerkung:
Die Bilder stammen aus den unendlichen Sammlungen auf dem Computer, manchmal  kann ich leider Quelle und Autor nicht mehr nachvollziehen. Sie stehen hier zu Demonstrationszwecken, und falls ein Künstler seine Arbeit hier findet und das nicht OK ist oder ich den Namen dazusetzen sollte: Bitte melden! Danke.